Lichtplatte in PVC, ACRYL oder Polycarbonat - was ist besser? 26.03.2014 07:19

Wenn Lichtplatten, egal ob als einfache Terassenüberdachung, als Lichtelemente im Hallenbau / Landwirtschaft oder anderen Bauvorhaben eingesetzt werden sollen, gilt es einiges zu beachten:

Aktuell gibt es sogenannte einschalige Lichtplatten, also Lichtplatten, die nur aus einer Ebene bestehen, aus Acryl, PVC (Polyvinylchlorid) oder PC (Polycarbonat). Jeder Werkstoff hat gewisse Vor- und Nachteile:

 

Acryl Lichtplatten

Acryl ist ein sehr steifes Material, fast wie Glas, und entsprechend so zu behandeln. Acryl Lichtplatten dürfen z.B. nur auf Leimbinder, Konstruktionsvollholz oder Metallunterkonstruktion montiert werden. Von Bauholz ist abzuraten, da sich das Holz bei Temperaturschwankungen zu sehr ausdehnt, und dann Risse entstehen könnten. Acryl ist ein sehr hochwertiger und langlebiger Werkstoff auf den wir bis zu 30 Jahre Garantie auf UV-Stabilität gewähren. Acryl Lichtplatten werden gerne bei Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Carports eingesetzt.

PVC Lichtplatten

PVC Lichtplatten sind meist die kostengünstigste Lösung, da diese am einfachsten Herzustellen und zu verarbeiten sind. Montage ist auf fast allen Unterkonstruktionen möglich, und erfolgt z.B. einfach mittels Spenglerschrauben. Besonders gerne wird PVC in der Landwirtschaft eingesetzt, z.B. um Stallungen mit Lichtleisten zu versehen. PVC Lichtplatten haben den großen Vorteil, das sie Amoniakbeständig sind, und somit auch bei Viehaltung eingesetzt werden. Allerdings ist PVC nicht so langlebig wie Aryl, deshalb gewähren die Hersteller meist max. 10 Jahre Garantie.

Polycarbonat Lichtplatten

Polycarbonat Lichtplatten sind ein gute Alternative zu Acryl, denn sie sind sehr hochwertig und langlebig, da Polycarbonat sehr schlagzäh und flexibel ist. Die Montage ist auf fast allen Unterkonstruktionen möglich. Verwendung finde diese PC Lichtplatten bei Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Carports und Unterständen. In der Landwirtschaft ist ein Einsatz bei Viehhaltung nicht zu empfehlen, da das Amoniak das Material angreift.